Für 2019 haben wir eine dritte Personalstelle!

Die Fachberatungsstelle gegen sexuelle Gewalt hat nach Antragstellung im Sommer 2018 und einigen Rangeleien tatsächlich für das Jahr 2019 eine dritte Stelle bewilligt bekommen! Das ist die gute Nachricht!

 

Cornelia Roßkopf, Urte Paulsmeier und Susana Pietsch arbeiten nun schon einige Monate als Team zusammen und das ist richtig gut! Die Arbeit der Fachberatungsstelle, die sich aufgrund der steigenden Bedarfe in den Bereichen Beratung, Prävention, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit in den vergangenen Jahren deutlich verdichtet hat, kann nun von drei Frauen sehr viel besser bewältigt werden.

 

Die „schlechte“ Nachricht ist, dass die Stelle zum einen nur für dieses eine Jahr bewilligt wurde, zum anderen innerhalb der BASFI aus einem anderen Topf, nämlich dem Kitabereich finanziert ist. Zum einen ist die Arbeit nach einem Jahr natürlich nicht plötzlich wieder weniger! Perspektivisch muss also eine dritte feste Stelle etabliert werden, um dem Arbeitsaufkommen auch nur annähernd gerecht werden zu können. Zum anderen ging mit der Finanzierung der Stelle aus dem Kita-Topf eine Veränderung der Zweckbeschreibung einher, die die Fachberatung nun verpflichtet, in diesem Jahr eine bestimmte Anzahl von Beratungen und Fachberatungen für Eltern und Erzieher*innen aus dem Kita-Bereich anzubieten, ebenso verhält es sich mit Präventions- und Fortbildungsveranstaltungen. So war das nicht gedacht! Wir wollten keine zusätzlichen Aufgaben, sondern zusätzliche woman-power zur Bewältigung der bisherigen Aufgaben! Da wir jedoch sowieso schon immer auch Eltern, Erzieher*innen … beraten, informiert und fortgebildet haben, die mit der Kita-Altersgruppe zu tun haben, ist dieser Zusatzbereich nur auf dem verbindlichen Papier zusätzlich.

 

Fachlich betrachtet ist die Vorgehensweise der BASFI für uns jedoch natürlich nicht akzeptabel. Von daher noch eine gute Nachricht: wir werden auch in diesem Sommer wieder einen Antrag stellen auf drei feste Stellen, was von den Menschen in der BASFI übrigens für absolut gerechtfertigt gehalten wurde und hoffentlich auch weiterhin wird, und wir sind nicht bereit, in Zukunft die Arbeit in der Beratungsstelle wieder mit zwei Stellen zu stemmen.

 

Wir werden sehen, woher der Wind dann weht und was wir uns einfallen lassen …

 

Für 2019 sind wir froh, dass wir nun zu dritt sind!